HOW TO – GameBoy Boxen

Hallo Freunde alter Spiele.

Heute gibt es hier auf dem RosaArts-Blog mal etwas neues. Etwas, dass es hier so noch gar nicht gab.

Ein Tutorial für Retro-Game-Aufbewahrung.

Keine Angst, dies wird nicht die Norm werden, aber es ist ein netter kleiner Beitrag für all die User da draußen, welche lose GameBoy, GameBoy Colour und auch GameBoy Advance-Spiele herumliegen haben und sich schon immer fragten, wie sie diese ansprechend und vor allem sicher lagern könnten. Während die letzten Generationen dank CDs und DVDs stabile Hüllen aufweisen konnten, waren ja die Original-Papphüllen der älteren Generationen für viele nur Abfall. Und heute OVPs zu kaufen kann durchaus teuer werden. Ich selbst war darum bereits seit Monaten auf der Suche nach einer guten und nicht zu teuren Lösung, nicht nur für den GameBoy und seine Ableger. Und während es für die Heimkonsolen von Nintendo und Sega inzwischen wirklich tolle, aber auch teure Boxen – in vorwiegend den USA – zu erstehen gibt (z.B. über stoneagegamer) fand ich nie eine wirklich tolle Option für die GameBoy-Spiele.

Kartenschuber für Trading-Card Games Verstaut, aber sieht nicht sonderlich hübsch aus.

Selbstgebastelte Papphüllen? Hübsch, aber nicht so langlebig…

 

Und darum gibts heute von mir dieses Tutorial, um GameBoy bis hin zum Advance effektiv und hübsch lagern zu können. Alles, was ihr braucht sind ein paar Kassettenhüllen (klassische, zum aufklappen) und einen Müller oder ähnliches Geschäft mit CEWE-Foto-Station in der Nähe.

Achtung – Das downloadbare Template ist für den Druck an einer CEWE-Fotostation! Es funktioniert nicht über den Onlinedruck (bei meinem Versuch wurden die Bilder einfach zu groß oder klein gedruckt, also nicht maßgenau) und nicht über einen eigenen Drucker (warum, dazu komme ich später).

Erst einmal für euch ein Bild, wie so etwas aussehen kann:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Was ihr hierfür benötigt:

  • Kassettenhüllen (z.B. über Amazon im Spar-Pack oder z.B. Müller für 99 cent pro Kassette)
  • Seitenschneider oder ähnliche Zange (nicht nötig, wenn man Kassettenboxen ohne die Innen-Halter bekommt)
  • Cewe-Fotostation (ca 40 cent pro Druck)
  • Cutter oder Schere
  • PSD-Template (Klick hier für Download)
  • Grafiken z.b. von Coverproject
  • Grafikprogramm, wie Gimp oder Photoshop (ältere Versionen sind kostenlos bei Adobe downloadbar nach Anmeldung auf Adobe!) und einfache Kenntnisse im Umgang mit Ebenen.

 

Schritt 1 – Photoshop-Madness

Ich benutze im Tutorial Photoshop, darum werden auch alle Bilder darauf ausgerichtet sein. Wer mit GIMP umgehen kann, der findet aber sicherlich auch die nötigen alternativen Befehle.

Downloadet und öffnet als erstes die Photoshop-Datei, die ich oben verlinkt habe mit Photoshop. Ihr werdet daraufhin mit einem Beispielcover für das GBA-Spiel Golden Sun begrüßt. Wenn ihr euch die Ebenen anschaut, dann werdet ihr alles wichtige sofort finden:

Abload 1

Die drei roten Ebenen beinhalten den Spielnamen, das Logo auf der Seite und das Cover des Spiels. Schreibt und kopiert auf diese Ebenen einfach die jeweiligen Namen und Grafiken des Spiels, dass ihr haben wollt. Tut euch dabei selbst einen Gefallen und staucht die Covergrafiken nicht zu sehr 😉

Die orangefarbene Ebene entspricht der Hintergrundfarbe eurer Box. Ihr könnt sie entweder standardisieren, also eine einzelne Farbe benutzen, oder für jedes eurer Cover eine zum Spiel oder Cover passende Hintergrundfarbe heraussuchen. Färbt die Ebene einfach mit dem Eimer in eurer gewünschten Farbe.

Die drei grünen Ebenen beinhalten die Logos für GameBoy, GameBoy Colour und GameBoy Advance. Blendet einfach die Ebene ein, welche das jeweils richtige System enthält.

Zu guter letzt speichert euer Bild z.B. als JPEG mit guter Qualität (10 und höher) und transferiert es entweder auf euer Handy oder einen USB-Stick.

 

Schritt 2 – Drucken in der Cewe Fotostation

Geht z.B. zu eurem nächsten Müller und steckt euer Speichergerät in die CEWE Fotostation. Online-Druck funktioniert auch, aber ich habe bis heute die genauen Maße nicht herausbekommen, da die Drucke anders in der Größe herauskommen, als sie es eigentlich sollten. Das Template ist für einen Direktdruck an der CEWE Fotostation ausgelegt. Wählt einfach die Maße 13x18cm mit Rand aus. Da jeder Druck fast 40cent kostet ist es ratsam einen einzelnen Druck zu machen, die Hüllen fertig zu bauen und zu gucken, wie es aussieht, bevor man die restlichen Drucke kauft. Grund hierfür sind leicht unterschiedlich große Kassettenhüllen. Ich habe vorwiegend Hüllen aus dem Müller und über Amazon und beide sind größentechnisch leicht verschieden. Das Template funktioniert mit beiden, aber da es da draußen viele Hersteller von Hüllen gibt, sollte man grundsätzlich erst einmal einen Einzeldruck machen, bevor man lauter falsche Bilder hat 😉

Am Ende wird es sollte es so aussehen:WP_20160103_18_00_41_Pro_LI

DER GRUND FÜR DEN DRUCK AN DER CEWESTATION WAR FÜR MICH DIE GUTE QUALITÄT VON PAPIER UND DRUCK, DIE BESSER AUSSIEHT, ALS EIN STANDARDDRUCK AUF EINEM NORMALEN DRUCKER!

Natürlich könnt ihr das Template auch anpassen und auf eurem Drucker ausdrucken. Entfernt dazu am besten den farbigen Rand, damit ihr nicht zu viel Farbe verbraucht und setzt mehrere Cover auf eine DIN A4-Seite.

 

Schritt 3 – Ausschneiden

Dafür gibt es kein Bild. Nehmt euch entweder eine Schere oder einen Cutter und schneidet eure Cover so genau, wie möglich aus.

 

eventueller Schritt 4 – die Hüllen vorbereiten

Je nachdem, was ihr für Kassettenhüllen gekauft habt und ob ihr Original GB/GBC bzw GBA-Spiele in die Hüllen packen wollt, müsst ihr die Kassettenhüllen ein wenig modifizieren.

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Diesen (unteren) Pin müsst ihr für GBC und Original GB-Spiele entfernen. Nutzt dazu am besten einen Seitenschneider oder ähnliche Zange und geht damit behutsam um. Schneidet nicht zu tief an der Hülle selbst, da ihr sonst riskiert, dass diese bricht. Die Müller-Hüllen haben sich hier als sehr einfach modifizierbar erwiesen. Wenn ihr andere (und dadurch auch günstigere) habt, dann geht am Anfang behutsam um, bis ihr ein Gefühl dafür bekommt. Der „Docht“ muss nicht komplett verschwinden, es reicht ihnauf 1-2mm Länge zu kürzen.

 

Schritt 5 – Zusammenbauen

Faltet euer Cover nun. Kleiner Tipp von meiner Seite aus: Markiert auf der Rückseite die Stelle, an der ihr das Cover knicken wollt. Legt anschließend ein langes Lineal an diese Stelle an und fahrt den späteren Knick mit einem Kugelschreiber nach. Nutzt dabei einiges an Druck, so dass er eine sichtbare Spur hinterlässt. An dieser eingedrückten Stelle lässt sich das Cover anschließend einfach und ohne irgendwelche Fransen oder ähnliches knicken.

Setzt das Cover danach in die Hülle ein und schiebt euer Spiel hinein. GBA-Spiele landen zwischen den beiden Dornen, GB und GBC passen am besten seitlich in die Hülle.

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Anschließend müsst ihr die Hülle nur noch zuklappen und z.B. in einem Kassettenregal oder Kassettencover verstauen!

 

Tipp 1:

Für GBA-Spiele kann man auch super Nintendo DS Boxen zweckentfremden, die großteils extra dafür benutzbare Aussparungen für GBA-Spiele haben. Bei den auf Coverproject gedruckten Boxen musste ich zwar immer die Größe modifizieren, aber das Ergebnis ist ebenfalls sehr schön. Die Kassettenversion ist allerdings platzsparender, falls ihr nicht so viel Platz euer Eigen nennt.

Tipp 2:

Ihr könnt die Cover-Vorlage natürlich beliebig verändern. Ich wollte für meine Spiele ein standardisiertes Design, dass nur mit Grafik und Farbe voneinander abweicht, nicht jedoch im grundlegenden Design. Eine weitere gute Möglichkeit ist die optische Nachahmung der Originalbox. Oder ihr designt eure ganz eigene Hülle. Zeigt mir doch mal eure Ideen!

Status-Update

Kurzes Status-Update von meiner Seite aus.

Ich arbeite noch immer an der neuesten Akte von Senken-Sha Mikoto, leider nur weniger, als ich es gerne würde. Dennoch kommt sie Stück für Stück vorran. Release werde ich dieses Jahr dennoch nicht mehr schaffen.

Januar bis Februar gibt es also dann neue Abenteuer von Mikoto. Und die Akte wird ein wenig länger. Vergleichbar mit Prolog und Akte 1 der ersten Staffel. Der Grund? Am Anfang geschieht eine ganze Menge, welches die Geschehnisse von Staffel 3, welche mit DAS PHANTOM DER OPER starteten erst einmal möglich macht. Und ich musste den Übergang ja auch kreiren, da der Novel nicht die Route des Buches übernimmt. Darum wird Staffel 3 Folge 1 auch EXTRA-LANG sein. 🙂

Eine andere Info:

Ein paar der Charaktere erhalten mit der neuen Staffel neue Grafiken, inklusive neuer Emotions-Varianten. Diese sind noch im alten Stil gemacht, nicht wie die mal gezeigte Tablet-Grafik. Der Grund dafür? Es gab mehrere bereits fertige Grafiken, die ich vor längerer Zeit für Mikoto und Yuki anfertigte 😉

Season 3 – FOR CRYING OUT LOUD

For crying out loud
For crying out loud

War… War never changes… Moment, halt. Falsches Zitat. Lasst es mich noch einmal versuchen.

„Some things will never change… or will they?“

Senken-Sha Mikoto SEASON 3 und der in Season 2 begonnene Story-Ark „Die blonde Göttin“ werden über das Ende von 2015 und das Jahr 2016 hinweg die Welt der Geisterseherin auf den Kopf stellen.

Ich werde hier und heute nicht sehr viel an euch verraten, außer… „Some things will never change… or will they?“

Na gut, hier gibt es noch eine echte Information:

Season 3 geht unabhängig vom Buch „Die Geisterseherin“ weiter und wird dabei aber eine KANON-Fortsetzung des Visual Novels sein. Das einzige, dass praktisch wegfällt, sie die anteaserten und nie veröffentlichten Akten 3-X der Season 2. Die Season 2 ist somit eigentlich nur noch ein Zwischenschub, der die Brücke vom Momonari-ARK zum Hatsumomo-ARK schlägt.

Geplant sind ein paar mehr Folgen dieses Mal.

 

Weitere Informationen folgen im Dezember 🙂

Ankündigung einer Ankündigung – We need to go deeper!

Okay, Leute. Dies ist ein reiner Text-Post, ganz ohne Bilder.

 

Hey, bleibt hier…!

 

Ähem… es wird demnächst eine größere Ankündigung hier geben, zwecks Projekte. Gefolgt von, ein paar Wochen später und mit einem ganz dicken „vielleicht“ sogar 2015 ein Downloadlink.

 

Dont miss them 😉 Es reicht, wenn ich sie vermisste 😛

 

Rosa Canina

Mit einem Hauch Mystik – Einblick in ein gecanceltes Projekt

Hallo, Freunde der guten Blogunterhaltung. Im Zuge meines Versuches wieder mehr und öfter aktiv zu sein und auf Grund der Tatsache, dass ich wegen meines Jobs unmöglich alle paar Tage tolle neue Fortschritte zeigen kann (oder will), habe ich beschlossen einige Artikelserien anzufangen, in denen es um verschiedene Projekte geht.

Angefangen mit einem Beitrag über ein bislang nicht gesehenes Visual Novel-Projekt, dass ich leider zu Grabe tragen musste – aber welches extrem viel Einfluss auf ALLE nachfolgenden Visual Novel-Projekte der Zukunft hatte und haben wird.

Heute geht es um MIT EINEM HAUCH MYSTIK

Titlescreen
Das Titelbild des gecancelten Projekts „Mit einem Hauch Mystik“

Die Geschichte von MIT EINEM HAUCH MYSTIK

Worum ging es denn in diesem Visual Novel mit dem interessanten Namen? Nun… dieser Novel war von Anfang an als eine Art Test gedacht. Zuerst einmal ein technischer Test (dazu später mehr), aber auch ein schreiberischer Test. Ich wollte mich an einem Krimi probieren und wählte dazu eine Episode in Yuki Yutakas Leben aus, von denen Leser aus Senken-Sha Mikoto / Die Geisterseherin bislang nicht erfahren hatten. In der letzten Visual Novel-Folge war nämlich mit Yuki Yutaka noch alles in Ordnung, aber in der nie veröffentlichten darauffolgenden Akte (welche nur schreiberisch bestand und nie umgesetzt wurde) und auch im Buch erfahren wir, dass Yuki Yutaka von Zuhause abgehauen ist. In „Mit einem Hauch Mystik“ erfährt man von Yukis Versuch ein neues Leben zu beginnen und sieht dort, dass er, sensibilisiert von Mikoto, plötzlich beginnt Geister zu sehen. Um genau zu sein: Einen ganz bestimmten Geist, welcher seit Jahren auf eine Senken-Sha wartet, um den eigenen Mord aufzuklären. Durch ein Schlupfloch in den Büchern der Herrin der Zeit verfrachtet sie Yuki Yutaka viele Jahre in die Vergangenheit zurück – zu einem Zeitpunkt, als sie gerade gestorben war. Yuki und der Spieler haben zu diesem Zeitpunkt 3 Tage Zeit den Mord aufzuklären. Und ja, man sollte hierbei scheitern können.

Geplant war hierbei ein wenig linearer Aufbau, der es dem Spieler ermöglichte die Zeugen zu jedem Zeitpunkt zu erfahrenen Dingen befragen zu können. Man hatte an jedem Tag eine gewisse Anzahl an Events zu bestimmten Uhrzeigen und je nachdem, was man die Leute fragte und was man von ihnen erfuhr, konnte man am Ende den Täter stellen oder eben nicht. Dies war auch ein Grund für die Cancelung des Projektes, da ein solcher Aufbau extrem aufwendig war und AVoR – zu diesem Zeitpunkt nur wenigen Monate von der Vollendung entfernt – Vorrang hatte.

Die Technik von MIT EINEM HAUCH MYSTIK

Bild 2

Technisch bot bereits der erste Build des Spiels eine Menge Dinge, die es so in noch keinem anderen RosaArts-Novel gegeben hatte. Ein paar davon sind inzwischen sogar Standards für alle zukünftigen Projekte geworden. Der größte Pluspunkt war dabei die Möglichkeit das Spiel an jeder Textstelle speichern oder laden zu können. Diese Funktion doppelte sich mit einer Anti-Cheater-Funktion, da die Savegames eine Menge Fehler produzierten, sobald man etwas am Spiel veränderte. Dadurch starteten Szenen neu und Abfragen zu Schaltern konnten, wenn der Spieler nicht EXAKT GLEICH vorging das Spiel zum Hängen bringen. Wer jedoch nicht an den Dateien herumdoktorte, der hatte nichts zu befürchten. Eine Win-Win-Situation… hahaha.

Ein weiterer dicker Pluspunkt kam mit dem dazugehörigen Menü, dass ebenfalls jederzeit aufgerufen werden konnte und eine nette Sache bot, die konsequent ein Feature aus ALTERNATE: DER FALL OKAZAKI fortführte: Outfits. So war es möglich mit Yukis beschränkten Budget den Fall aufzuklären… oder Outfits zu kaufen. Wofür man mehr Geld ausgab, blieb dem Spieler überlassen. Diese gekauften Outfits (inklusive zwei Platzhaltern für DLCs!) trug Yuki dann für nahezu die gesamte Spielzeit, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen.

Die Grafik von MIT EINEM HAUCH MYSTIK

Grafikfetischismus
Die grafische Optik von MIT EINEM HAUCH MYSTIK

Optisch unterscheidete sich MIT EINEM HAUCH MYSTIK noch nicht allzu sehr von anderen vorrangegangenen Visual Noveln von RosaArts, führte die Optik jedoch konsequent fort. Ein paar Finessen bot diese Version jedoch.

Zum Einen führte der Novel die Optik von Senken-Sha Mikoto fort, verpasste jedoch bereits bekannten Charakteren Unmengen neuer und 100% selbst gezeichneter Outfits. Zum anderen waren Outfits nicht nur exklusiv für die Hauptcharaktere, in diesem Fall Yuki, sondern auch für alle Nebencharaktere. So trugen diese Personen immer das, was in jener Situation logisch wäre und wechselten ihre Klamotten auch von Tag zu Tag. Zudem hatte der Novel die gleiche Grundeinstellung, wie ReImagination. Beide Novelprojekte ZEIGTEN statt nur zu beschreiben. Grobes Beispiel: Wurde von einer Uhr geredet, so sah man ein kleines Bild, intern als Mini-CG bezeichnet, von dieser Uhr. Für den Leser bedeutete das, dass es mehr hübsche Grafiken gab. Für den Autor bedeutete es noch mehr Aufwand…

Die letzte Sache, die MIT EINEM HAUCH MYSTIK grafisch besser machte, war die Auflösung des Visual Novels. Pixeltechnisch vom RPG Maker selbst eingeschränkt, versuchte der Novel ein wesentlich besseres Format für die Nutzer des Fullscreen-Modus zu finden. So war der Novel nicht mehr 4:3 und dadurch bei einem Fullscreen die Verzerrung der Figuren nicht mehr so schlimm – und auch die schwarzen Balken waren so weit wie möglich reduziert.

Der Rest von MIT EINEM HAUCH MYSTIK

Hier gibt es nicht mehr viel zu sagen. Die tolle Musik war vorläufig aus ReImagination geklaut und wurde seinerzeits extra für ReImaginationen von Fabian Ofield komponiert, welcher inzwischen musikalisch erste echte Erfolge feiert, inklusive Single und Auftritten.

Gecancelt wurde es schließlich, weil dieser, eigentlich als Techniktest und Ablenkung von AVoR gedachte, Novel sich einfach als zu aufwendig und groß entpuppte. Für ein MIT EINEM HAUCH MYSTIK brauchte man mehr, als eine Person und guten Willen. Aber sein technisches Erbe lebt weiter – und vielleicht auch die bereits gezeichneten Charaktere.

Und wer den Visual Novel und dessen grafisch wirklich hübsches Prolog in Bewegung mal begutachten möchte, der kann das auf Youtube mit einer Art Prolog-Lets-Read gerne tun:

Over and Out, Rosa Canina

Ein Grafiktest für Visual Novel

Im Moment teste ich aus, wie Tablet-Grafiken, ähnlich meiner Tantorlan-Artworks, in einem Novelumgebung (in diesem Fall habe ich Second Folder herangezogen) aussehen würde. Ich suche immer nach Optionen mögliche zukünftige Novel hübsch zu gestalten, den Aufwand (bin nur eine Person…) dabei aber geringer zu halten.

Das Tablet zeichnet sich schneller, bis auf gewisse Kleinigkeiten. Das Endergebnis hat zwar immer noch den Anime-Flair der alten Zeichnungen, aber verliert etwas vom harten Cell-Shading. Was meint ihr? Wie findet ihr es?

Oh, hier sind dann die Bilder dazu, zusammen mit einem Vergleichsbild aus Second Folder.

Die Zukunft von Senken-Sha Mikoto

Dies ist ein etwas schwieriges Thema für mich.

Wie die meisten von euch vielleicht wissen war Mikotos Geschichte, aka Senken-Sha Mikoto aka Die Geisterseherin, mein erster Sprung ins echte Autorenbusiness. Ja, es war Selfpublishing und nicht verlegt und ja, mein größter Erfolg ist, dass man es auf Amazon kaufen kann. Aber hey, es verkauft sich noch immer jeden Monat ein paar Mal. Dennoch startete diese Geschichte ursprünglich als Freeware-Novel und ein Versprechen, dass ich gab, war, dass ich die dortigen Leser nicht einfach im Regen stehen lassen möchte. Dennoch gab es nach einem riesigen Cliffhanger in Folge 2 der zweiten Staffel keine neuen Folgen oder „Akten“ mehr.

Ich würde das 2016 gerne ändern. Allerdings nicht mit einer einfachen Umsetzung des Buches.

Etwas, dass ich erst beim Schreiben meiner Bücher so richtig verstand, war der feine Unterschied, den man bei den beiden Medien Visual Novel und Buch doch hatte. Mikoto startete als Episodengeschichte, quasi als „Serie“ und während diese Struktur sich ganz gut als Kapitel in ein Buch übertragen ließ, funktioniert der zweite Teil eher mäßig als Visual Novel. Der gesamte Teil nach dem Cliffhanger ist nicht unbedingt „akten-vorteilhaft“ strukturiert, da es ja als Buch ausgelegt war (und das Buch die eigentliche Geschichte auch seeeeeeeehr verändert hat). Eine neue Akte hätte also weder eine kleine abgeschlossene Geschichte, noch einen wirklichen Fluss mit Spannungskurve und Höhepunkt. Dafür müsste man die zweite Hälfte des Buches schon als eine einzelne komplette Akte veröffentlichen. Und das wäre textmäßig eigentlich schon wieder ein neuer, kompletter Visual Novel. Dazu kommen gezwungenermaßen wegen der Geschichte komplette Neuzeichnungen aller Charaktere (der Grund dafür steht hier nicht, weil: Spoiler) der Geschichte. Es beläuft sich bei dieser Umsetzung also auf einen Aufwand, mit dem ich einen komplett neuen Visual Novel aus dem Boden stampfen könnte.

Dazu kommt, dass Mikoto eigentlich immer völlig anders geplant war und durch die verrückte Idee ein Buch zu schreiben Formen annahm, die es nie bekommen sollte. Mikoto war als kleiner Ausgleich, ein Nebenprojekt geplant, dass ich nutzen wollte um einmal abzuschalten, wenn mir die großen Geschichten zu viel wurden. Darum gab es ein Episodenformat mit kleinen Geschichten. Man könnte sagen, dass es mehr Doktor Who als Star Wars war.

Da ich weder die Fans Mikotos einfach mit einem „Kauft das Buch“ abspeißen will, noch die Zeit und die Geduld habe etwas in monatelanger Arbeit umzusetzen, dass eine Menge Leute inzwischen schon lange gelesen haben, keimte in mir vor einiger Zeit die Idee auf, Mikoto auf ihren Ursprung zurückzuführen.

Und so sähe das aus:

Anstatt Second Folder auf „Teufel komm raus“ vollenden zu wollen, starte ich einen neuen Abschnitt, eine Art „Senken-Sha Mikoto – Chapters“ (kein fester Name für die Idee!), in welcher die Geschichte rund um Mikoto und ihre Freunde am Ende der Sommerakte einfach… weiter geht. Und zwar so, wie Mikoto eigentlich mal gedacht war: Als episodenhaft erzählter Visual Novel, bei dem jede Akte seine eigene kleine Geschichte erzählt. Vergleichbar mit einer Serie, wie z.B. Doctor Who. Natürlich gäbe es weiterhin Entwicklungen der Charaktere und auch „Bösewichte“ und Themen, die mehrere Akten übergreifen – ich würde sogar im Laufe der Akten alle losen Enden der letzten Folgen mit den neuen Folgen verbinden.

Im Endeffekt würde es mir ermöglichen immer mal wieder, wie ursprünglich geplant, eine neue Akte zu veröffentlichen. Eine kleine Geschichte, die man in 1-2h konsumieren kann, ähnlich einer Serie. Mal charakterbasiert, mal mit größerem Fokus auf übergreifende Dinge. Die Akten könnte auch schneller neue Thematiken ausprobieren, welche es nicht in das Buch geschafft haben. Dinge, wie z.B. von Geistern besessene Charaktere, Rückblickgeschichten (SSM – Origins quasi) und ähnliches.

Folge 1 einer solchen NEUEN SSM-Serie wäre „Im Tal der Toten“

Sollte diese Idee überwiegend positive Response bekommen, dann würde ich versuchen das Jahr 2016 zu einem Visual Novel-Jahr zu erklären und versuchen wieder mehr veröffentlichen.

Ein neuer Blog am Ende des Jahres

Hallo, Freunde!

Hier ist er also nun. Der neue Blog für RosaArts. Ironischerweise genau dort, wo ich zu Beginn meiner Blog.de-„Karriere“ auch beinahe gelandet wäre. Es ist nur ein wenig schade, dass ich den Inhalt nicht übernehmen konnte. Das bedeutet wohl, dass ich demnächst eine Menge posten muss, damit diesem Blog wieder Leben eingehaucht wird.

Aber erst einmal für die Neulinge unter euch: Worum geht es in diesem Blog?

RosaArts by David Schwarzenstein ist ein Blog über diverse Dinge, vor allem aber über die Geschichten und Bücher von mir, die man inzwischen im Internet downloaden oder – je nach Geschichte – auf Amazon kaufen kann. Aus meiner Feder stammen die ersten deutschen RPG Maker Visual Novel „Switch: Fluch oder Segen“, dessen Nachfolger „Alternate: Der Fall Okazaki“ und der Kinetic Novel „Senken-Sha Mikoto“ aka „Die Geisterseherin“, welches inzwischen eben auch den Sprung auf Amazon geschafft hat – ein Form eines dicken Buches.

Meine Bücher und Buchprojekte, digital als Visual Novel oder real als Buch, sind aber nur ein Teil dieses Blogs. Ein weiterer großer Teil wird von den, teils noch unter dem Pseudonym Makerninja, veröffentlichten RPG Maker Spielen eingenommen. Egal ob Smash Hit „Mondlichts Kinder“ oder das erst letztes Jahr veröffentlichte Karten-RPG „Alternate: Virus of Ragnarök“, in diesem Blog wird der Leser immer wieder EInblicke in die Entwicklung solcher Spiele bekommen. Nicht alle werden veröffentlicht, aber im Gegensatz zu einem doch recht großen Prozentsatz an Makerern ist meine Veröffentlichungsstatistik mit 6 Vollversionen und 3 Demos doch recht gut.

In Folge dieser „Berichterstattung“ bekommt man als Leser natürlich auch immer wieder ein paar hübsche Bilder zu Gesicht. Konzeptgrafiken, Early Screenshots oder gar aufwendige Wallpaper mit Figuren aus dem RosaArts-Universum kann man immer wieder erwarten.

Jetzt wisst ihr also, was ihr so im Normalfall erwarten könnt, doch drängt sich da die nächste Frage auf:

Von welchen Projekten werden wir in nächster Zeit hier etwas sehen?

Ich muss zugeben, dass ich nach dem Abschluss des großen Karten-RPGs AVoR ein wenig stiller geworden bin. Es gab natürlich im alten Blog Posts zu meinem dritten Buchprojekt, einem Fantasy-Roman mit dem Namen…

Tantorlan – Aufstieg der Amazonen Dieser große und im Moment bereits 300 Seiten umfassende Fantasyroman ist momentan in einer Pause. Dieses gigantische Lebenswerk meinerseits, an dessen Grundideen ich seit Jahren arbeite, hat gut die Hälfte von 2015 meine Zeiteinteilung beeinflusst. Er ist im Moment aus mangelnder Zeit für ein so großes Projekt pausiert, aber die Leser konnten eine Menge Artworks zu den Personen begutachten, für welche ich erstmals zum Tablet griff. In nächster Zeit werdet ihr zudem ein oder zwei Schnupperabschnitte hiervon zu Gesicht bekommen.

Switch: Fluch oder Segen ReImagined Dieser wohl aufwendigste Visual Novel war als Remake meines ersten Geschichte gedacht und bot eine riesige Auswahl an 100% selbstgezeichneten Grafiken, Kompositionen von Fabian Horstfeld, der inzwischen als Fabian Ofield erste echte Musikererfolge feiert und eine Menge mehr. Dieser Novel ist seit einiger Zeit pausiert, da er einfach zu gewaltig für eine einzelne Person wurde. Wiederaufnahme ist fest geplant, sobald wieder mehr Zeit vorhanden ist.

Dies waren die offiziell bekannten Projekte – neben einer Visual Novel-Umsetzung von Senken-Sha Mikoto. Es gibt natürlich weitere Projekte, über welche ich aber mit euch in diesem Blog diskutieren möchte.

Aber davon lesen wir in den nächsten Posts.

Buchautor und mehr